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MAC - Media Access Control

Mittels Media Access Control wird der Zugang zum eigentlichen Medium eines Netzes (Kabel) realisiert. Es ist im Netzwerk-Controller implementiert, also in der Netzwerkkarte eines Rechners. Diese Karte benötigt dann eine sogenannte MAC-Adresse, durch die eine angeschlossene Station eindeutig im Netz identifiziert werden kann. Sie ist für jede Netzwerkkarte weltweit eindeutig und auf der Karte festgehalten. Netzwerkadressen (etwa IP-Adressen bei TCP/IP) werden durch bestimmte Mechanismen immer auf diese MAC-Adresse abgebildet.

Mbps - Mega bit per second, Millionen bit pro Sekunde

Bandbreiten, Datenübertragungsraten oder der Durchsatz von Verarbeitungsleistung digitaler Signale werden in bps oder bit pro Sekunde angegeben. In der heutigen Kommunikation werden Bandbreiten von kbps (kilo) über Mbps (Mega) bis Gbps (Giga bit pro Sekunde) genutzt.

MCU - Multipoint Control Unit

MCUs sind Sternverteiler für Gruppenkonferenzen, welche in der ITU H.231-Richtlinie spezifiziert sind. Sie werden bei Konferenzschaltungen zwischen drei oder mehreren H.323-Terminals bzw. Gateways benötigt. Die MCU besteht aus einem Multipoint Controller (MC) und einer beliebigen Anzahl von Multipoint Processors (MP). Der MC handelt hierbei mit Hilfe des H.245-Protokolls die gemeinsamen Eigenschaften bezüglich Audio und Video der Teilnehmer einer Konferenz aus. Er behandelt jedoch nicht den Datenstrom von Audio, Video und Daten. Dieses ist Aufgabe des MP, der die Datenströme mischt und verarbeitet.

Megapixel - 1 Megapixel = 1 Mio. Pixel

Der Begriff Megapixel ist ein Richtwert und wird benutzt um die Auflösung bei Digitalkameras zu bestimmen. Der Bildwandler, also der CCD- oder CMOS-Chip, der Digitalkamera verfügt pro Megapixel etwas über 1 Millionen Pixel. Aber es gilt zu beachten, dass die Anzahl der Megapixel keine Aussage über die Qualität der Bilder macht. Das Problem ist, dass bei Chips mit einer hohen Auflösung jeder Bildpunkt auf der Kamera weniger Licht bekommt und damit das Rauschen auf Bildern zunimmt und damit die Qualität arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Einen vernünftigen Kompromiss zwischen Auflösung und Bildstörungen bilden 6 Megapixel. Auch reichen 4 bis 6 Megapixel für einen großflächigen DIN A4 Ausdruck aus.

MPEG

MPEG ist die Abkürzung für Moving Picture Experts Group. Sie erarbeitet die Standards für Video- und Audiodatenkompression und dazugehörige Datenformate.
MPEG ist eine Unterorganisation der ISO/IEC (International Organization for Standardization/International Electrotechnical Commission), welche eng mit der ITU zusammenarbeitet.
Umgangssprachlich wird mit MPEG oft einer der von der Expertengruppe entwickelten ISO-Standards bezeichnet.

Multicast - Nachrichtenübertragung von einem Punkt zu einer Gruppe

Multicast ist die Bezeichnung für eine Gruppenadressierung. Dieses wird normalerweise für Videokonferenzen mit H.323-Terminals nicht benötigt. Eine Ausnahme bildet hier einerseits SunForum, welches Multicast nutzt, um Mehrpunktkonferenzen ohne MCU durchzuführen. Die Firma VCON nutzt andererseits diese Technik, um ein Mehrpunktstreaming ohne Rückkanal innerhalb ihrer Software MeetingPoint zu realisieren. Ansonsten wird dieses Prinzip vorwiegend von den sogenannten MBone-Tools genutzt. Neben dieser Adressierungsmöglichkeit, bei der ein Paket an einen logischen Verband von Teilnehmern verschickt wird, existieren noch die Einzeladressierung Unicast und der Broadcast (alle Teilnehmer adressieren). Um welche dieser Adressierungsarten es sich handelt, wird im jeweiligen Telegramm durch spezielle Bits in der Zieladresse unterschieden (Class C- und Class D-Adressen). Durch diese Definition von speziellen Adressen und Adressräumen unterstützt IP neben der Punkt-zu-Punkt-Kommunikation auch Punkt-zu-Mehrpunkt (Broadcast) und Mehrpunkt-zu-Mehrpunkt-Kommunikation (Multicast).

µ-Law-Verfahren (Pulse Code Modulation)

µ-Law ist ein Kodierungsverfahren für Audiosignale, welches in der Empfehlung G.711 der ITU-T standardisiert wurde. Es wird hauptsächlich in den USA und Japan verwendet und entspricht im Ansatz dem A-Law-Verfahren. Die Unterschiede sind dabei in geringfügig anderen Quantisierungsstufen zu finden. Bei geringen Eingangspegeln weist diese Kompression eine hohe Dynamik auf und dementsprechend bei hohen Eingangspegeln eine geringe Dynamik. Im Ergebnis wird bei niedriger Lautstärke das Rauschen reduziert.
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