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T.120

T.120 ist ein sogenannter Regenschirm-Standard. Diese fassen andere Standards zusammen, welche inhaltlich zu einem Gebiet gehören. Diese Norm umfasst folgende Komponenten:

T.121
In diesem Teil wird ein Merkmalssatz von Richtlinien spezifiziert, welche die notwendigen Maßnahmen und Einrichtungen für die Ressourcenkontrolle der Anwendungen beschreiben. Für die Kompatibilität von verschiedenen Produkten ist die Einhaltung von T.121 eine notwendige Voraussetzung.

T.122
Diese Norm legt die Zusammenarbeit mit MCUs fest.

T.123
Der Standard T.123 ist verantwortlich für den Transport und die Zustellung der Daten, die Kontrolle des Datenflußes im Netz und die Beschreibung von Fehlerkorrekturmechanismen. Annex B beschreibt das Protokoll für sichere Datenanwendungen.
Version 3.0 G-19

T.124
Dieser Teil beschreibt die Konferenzsteuerung für das Initiieren und Administrieren einer MCU-Datenkonferenz.

T.125
Diese Norm spezifiziert die Datenübertragung über verschiedene Kanäle inklusive Broadcast.

T.126
In diesem Teil wird spezifiziert, in welcher Form Whiteboard-Informationen gesendet und empfangen werden.

T.127
Dieser Teil beschreibt das Senden und Empfangen von Dateien. Dieser Transfer kann dabei einzeln oder simultan geschehen.

T.128
Diese Norm beschreibt das Application-Sharing zwischen den Endgeräten.

Knotenkontrolle
Die Knotenkontrolle ist die Steuereinrichtung für T.120. Sie ist verantwortlich für die Administration der Netzwerkereignisse. Dieses schließt das Management der Konferenzverbindungen und Datenanwendungen ein. Dieses Protokoll übernimmt die Kontrolle über alle anderen Normen des T.120-Standards. Es fungiert somit als Schaltzentrale für die richtige Zuordnung von Ereignissen zu den einzelnen Normen.

TCP - Transmission control protocol

TCP (transmission control protocol) ist Teil der TCP/IP-Protokollfamilie und für die gesicherte Datenübertragung zuständig. Bei TCP wird die Zuverlässigkeit der einzelnen Pakete kontrolliert und verlorengegangene Pakete werden gegebenenfalls noch einmal gesendet.

TCS4 - ISDN Subadressierung

TCS4 ist eine Methode um bei ISDN-Nummern zusätzliche, durch ein Sonderzeichen getrennte, Verbindungsinformationen zu übermitteln.

Telepresence - Telepräsenz

Beschreibt bei Videokonferenzen Systeme, die mit großem technischen Aufwand Szenarien simulieren wollen, bei denen sich die Konferenzteilnehmer fühlen sollen als wären sie alle im selben Raum. Firmen die an dieser Technologie arbeiten sind z.B. Cisco und Polycom. Bei Telepresence-Lösungen sind normalerweise Kameras, große Bildschirme, Mikrofone und Lampen enthalten um allen Teilnehmern dieselben Vorrausetzungen zu bieten. Durch diese Ausstattung sind solche Systeme allerdings auch sehr teuer und sind daher nur eine Lösung für große Firmen, die oft Meetings mit Geschäftspartnern in großer Entfernung abhalten.

TMDS - Transition Minimized Differential Signaling

TMDS ist ein Übertragungsprotokoll, mit welchem digitale Signale zwischen Computern und Displays ausgetauscht werden. Mit diesem Protokoll werden unkomprimierte Multimediadaten digital transportiert. Dieser Standard ermöglicht es elektromagnetische Störungen, wie sie bei analogen Übertragungen auftreten, komplett zu unterbinden. Bei DVI und HDMI wird diese Technik benutzt um hochauflösende Displays anzusteuern.

TVL - TV-Lines, Fernseh-Zeilen

Die erreichbare Auflösung von Film, Fernsehen und Video wird zum besseren Vergleich und zur Qualitätssicherung oft in TVL angegeben. Man unterscheidet die Auflösung je nach Raster und Abtastung in horizontal H und vertikal V sowie auch diagonal D. Da die Bildformate heute zum Breitbild übergehen, ist das horizontale Auflösungsvermögen tendenziell größer als das vertikale. Einige Sensoren werden um 45 Grad in der Kamera gedreht, um in den Vorzugsrichtungen ohne mehr Bildpunkte subjektiv höhere Werte zu erreichen. Qualitativ anspruchsvolle Lösungen erreichen oberhalb der bisherigen Standardauflösung 640H bis 960H TVL sowie 540V bis 720V TVL. Zur Messung gibt es international standardisierte Testbilder.
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