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Videokonferenzen über WLAN - ein empirischer Erfahrungsbericht

Ausgangslage

Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Desktopsysteme, leistungsfähigerer Laptops und der höheren Verfügbarkeit des WLAN nimmt der Wunsch zu, Videokonferenzen auch über das WLAN abhalten zu können. Ist das überhaupt realistisch möglich? Das VCC hat sich dieser Frage angenommen und sie untersucht.

Um Videokonferenzen in annehmbarer Qualität durchführen zu können, sollte genügend Bandbreite zur Verfügung gestellt werden. Da die Auslastung eines Access Point nicht unerheblich von den parallelen Nutzungen der entsprechenden Funkzelle abhängt, wäre eine Kontrolle der Datenströme hilfreich, um detaillierte Aussagen treffen zu können.

Leider lassen sich diese Nutzungsstatistiken eines Access Point momentan bei den an der TU Dresden verwendeten Modellen nur im Abstand von einer Minute generieren. Damit konnten wir keine konstante Messung des Auslastungsgrades des Access Points vornehmen.

Daneben hängt die Qualität einer Videokonferenz im WLAN noch von anderen Faktoren ab:

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Tests

Auf Grund der vielen Einflussfaktoren und der nicht permanenten Messbarkeit der Auslastung des Access Points haben wir empirische Tests durchgeführt, um die generelle Durchführbarkeit von Videokonferenzen im WLAN zu prüfen.

Die Tests wurden mit den Desktopsystemen vPoint HD 7.1 und PVX 8.0.2 als Systeme im WLAN und der TANDBERG 6000 MXP und der Codian-MCU des Dienstes DFNVideoConference im LAN durchgeführt. Zeitraum war das 4.Quartal 2007 bis 1.Quartal 2008. Es gab sowohl Tests mit gleichzeitig vielen als auch mit wenigen parallelen Nutzern.

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Ergebnisse

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Videokonferenzen auch im WLAN in guter Qualität möglich sind. Sie unterliegen allerdings einigen Besonderheiten:

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